BiomeTI e. V. übernimmt Management der Geschäftsstelle für die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen

    HANNOVER. BiomeTI e. V. wird ab dem 1. Januar 2010 das Management der Geschäftsstelle für die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen – bekannt als BioRegioN – übernehmen. Mit seinem Angebot konnte sich BiomeTI e. V. in einer europaweiten Ausschreibung gegen mehrere namhafte Mitbewerber durchsetzen. Der Vertrag mit dem Land Niedersachsen gilt zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren bis zum 31.12.2012. Die Projektleitung wird Herr Dipl.-Ing. Ansgar Rudolph übernehmen.

    Die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen ist Teil der Arbeit für Wachstum und Beschäftigung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung und Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen im internationalen Wettbewerb. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen bei ihren Innovationsprozessen unterstützt und bei der Anpassung an neue Herausforderungen aktiv begleitet werden.

    Die Übernahme der Geschäftsstelle der Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen ist ein großer Erfolg für BiomeTI e. V. und seinen Ansatz, im Verbund mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Prozesse und Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette der biomedizinischen und medizintechnischen Innovation zu steuern.

    Allen, die BiomeTI e. V. auf diesem Weg und bei der Erstellung des Angebots unterstützt haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich Dank gesagt.

    Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:

    www.mw.niedersachsen.de/master/C60546190_N1080740_L20_D0_I712.html

     

    Leber-Forscher der MHH an neuem Sonderforschungsbereich/Transregio beteiligt

    Millionen-Förderung für MHH-Forschergruppen um Professor Manns

    Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover vom 18. November 2009

    Erfolg für die Leber-Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie um Direktor Professor Dr. Michael Manns, zusammen mit dem Institut für Pathologie, dem Institut für Zell- und Molekularpathologie und der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, gehören zum neuen Sonderforschungsbereich/Transregio 77. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB/Transregio „Leberkrebs – von der molekularen Pathogenese zur gezielten Therapie“ für vier Jahre mit einer Fördersumme von insgesamt 11,2 Millionen Euro, wie sie heute bekannt gab.

    In diesem SFB arbeiten die MHH-Wissenschaftler mit Kollegen der Universität Heidelberg und den Partnerinstitutionen Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) und Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig (HZI) an translationalen Projekten zum Leberkrebs – von der Ursachenforschung über die Diagnostik bis zur Entwicklung neuer Therapieformen. Sprecherhochschule ist die Universität Heidelberg. „Die Beteiligung an dem Sonderforschungsbereich ist ein Ausdruck für die Expertise unseres Teams im Bereich der Leber- und Tumorforschung“, betont Professor Manns. Die Hälfte der Fördersumme soll nach Niedersachsen fließen.

    Der Leberkrebs ist die weltweit am stärksten zunehmende Krebsart, zu den Hauptursachen gehören Hepatitis B, Hepatitis C und Alkohol. Er ist somit einer der bedeutendsten infektionsbedingten Tumorerkrankungen, weltweit und auch in Deutschland. Der primäre Leberkrebs ist bereits jetzt die fünfthäufigste Todesursache beim Mann. Bislang gibt es jedoch nur eingeschränkte therapeutische Behandlungsmöglichkeiten. Erkenntnisse der biomedizinischen Grundlagenforschung in neue Therapien gegen das Karzinom zu überführen, das ist das Ziel des SFB/Transregio 77.

    Die Wissenschaftler der MHH, aus Heidelberg und Braunschweig wollen ein tiefgreifendes Verständnis der molekularen Entstehung von Leberkrebs von seinen Anfängen durch chronische Lebererkrankungen bis hin zur Metastasierung erlangen. So sollen neue präventive, diagnostische und therapeutische Ansätze interdisziplinär entwickelt werden.

     

     

     

    Einladung zum China International Medical Device Summit 2009

    Niedersachsens Unternehmen der Medizintechnik-Branche sind herzlich zur Teilnahme am China International Medical Device Summit 2009 eingeladen, der vom 9. bis 11. Dezember im Kuntai Royal Hotel in Beijing, China stattfindet. Der Kongress bietet eine besondere Gelegenheit, sich über die aktuelle Gesundheitspolitik des chinesischen Staats zu informieren, sich einen Überblick über den Bedarf an Medizintechnik in China zu verschaffen und erste Geschäftskontakte zu knüpfen. Mehr als 70 der weltweit bedeutendsten Unternehmen der Medtech-Branche werden an dem Kongress teilnehmen.

    Mehr Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Kongresses: www.chinamdsummit.com

     

    Transferabend der IHK Braunschweig: Medizintechnik bietet große Chancen für die Region

    Die Region Hannover-Braunschweig ist Standort einer hervorragend entwickelten Gesundheitswirtschaft, eingebettet in eine einzigartige Forschungs- und Hochschullandschaft im Bereich Life Science. So empfiehlt sich die „Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig“ derzeit beim Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In der ersten Phase hat sie sich bereits unter den letzten 20 von insgesamt 86 Bewerbungen qualifiziert. In der zweiten Phase wurde nun, koordiniert durch den BiomeTI e. V. und unter Beteiligung von mehr als 80 Partnern ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Über welche exzellenten Kompetenzen in allen Schlüsseltechnologien für die Medizintechnik die Region verfügt, verdeutlichte Ende August der Transferabend zu Zukunftspotentialen der Region.

    Ausführliche Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf den Internetseiten der IHK Braunschweig:

    Berichterstattung zum Transferabend am 25. August 2009

     

    BiomeTI und IHK Braunschweig laden zu Transferabend Medizintechnik ein

    In Zusammenarbeit mit dem BiomeTI e. V. veranstaltet die Industrie- und Handelskammer Braunschweig am 25. August einen Transferabend zum Thema "Gesundheitsregion Hannover - Braunschweig: Medizintechnik und deren Innovationskraft - Chancen für die Region ". Ziel der Veranstaltung ist es, die Potentiale der Region Hannover-Braunschweig für eine Entwicklung in dieser bedeutenden Zukunftsbranche aufzuzeigen und zu erkunden, wie Kooperationen im Gesundheitswesen nachhaltiger entwickelt und medizintechnische Innovationsprozesse im Verbund mit regionalen Partnern vorangebracht werden können. Die Veranstaltung soll ferner ein Forum darstellen, um Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen aus der Medizintechnik und angrenzenden Bereich knüpfen und ausbauen zu können. 

    Für die Diskussion konnten namhafte Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft gewonnen werden. Der Transferabend beginnt am Dienstag, dem 25. August um 17 Uhr im Kongresssaal der IHK Braunschweig, Brabandtstraße 11, 38100 Braunschweig.

    Ein ausführliches Programm des Transferabends sowie eine Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie auf den Internetseiten der IHK Braunschweig unter den nachfolgenden Links:

    Programm des Transferabends am 25. August

    Online-Anmeldung

     

    Vorsitzender der Wirtschaftsweisen kommt nach Braunschweig

    Pressemitteilung der NBank - Hannover, 6. August 2009

    Den Höhepunkt der Konjunkturkrise sieht Prof. Dr. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Rats der Wirtschaftsweisen, überschritten. Zugleich fordert er eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, um den Aufschwung zu sichern. Einen Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Zeit gibt der Experte am 24. August in Braunschweig bei der Veranstaltung „Chancen für den Mittelstand: Wachstum fördern, Wettbewerb sichern, Investitionen finanzieren“, zu der die landeseigene NBank und der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Philipp Rösler, gemeinsam einladen.

    Ziel der Veranstaltung ist es, über aktuelle Fördermöglichkeiten zu informieren, regionale Partner für Unternehmer vorzustellen und auf Chancen hinzuweisen, in der Krise die eigene Position im Wettbewerb zu verbessern. Deshalb ist der Vortrag von Prof. Franz in ein umfassendes Programm eingebunden:
    Minister Rösler erläutert bei diesem Termin die Rolle des Mittelstands für die Wirtschaftspolitik. Zu konkreten aktuellen Möglichkeiten der Förderung gibt Dr. Sabine Johannsen, Vorstand der NBank, Auskunft. In Talkrunden sprechen zudem Vertreter von Banken und aus der Wirtschaftsförderung mit Unternehmern aus der Region über Unterstützungsmöglichkeiten für den Mittelstand und über Wege, die Konjunkturkrise für Investitionen und Innovationen zu nutzen.

    Unterstützt wird dieses Angebot für den Mittelstand von der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, dem Innovationsnetzwerk Niedersachsen, dem Enterprise Europe Network, den niedersächsischen Unternehmerverbänden, der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg und der Braunschweigischen Landessparkasse. Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 24. August 2009, um 18 Uhr im Kongress-Saal der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, Brabandtstraße 11, 38100 Braunschweig. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich – per Mail an anmeldung(at)nbank.de oder per Fax an 0511 / 300 311 255.

    Internationale Konferenz über translationale Entwicklung von Impfstoffen am 2. – 3. September in Hannover

    Schwerpunkt: VPM1002, ein neuer Impfstoff gegen Tuberkulose

    Pressemitteilung der Vakzine Projekt Management GmbH, Hannover, 3. August 2009

    Die „3. Internationalen VPM-Impfstofftage“ (3rd International VPM Development Days) werden in diesem Jahr vom 2. - 3. September in Hannover stattfinden. Impfstoffexperten aus aller Welt sind eingeladen, aktuelle Trends und Herausforderungen auf dem Gebiet der translationalen Entwicklung von Impfstoffen zu diskutieren. Die Veranstaltung wird von der Vakzine Projekt Management GmbH (VPM) ausgerichtet.

    In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Impfstofftage auf VPM1002. Das ist ein neuer Impfstoff zur Prävention von Tuberkulose, der am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin erfunden und von VPM im Jahr 2004 lizenziert wurde. Seitdem haben VPM und seine Partner den Impfstoff vom Forschungsstadium bis zur klinischen Studie der Phase I fortentwickelt.

    „Das Projekt ist ein Erfolgsbeispiel für die translationale Entwicklung von Impfstoffen”, so Dr. Bernd Eisele, Geschäftsführer der VPM. „Angesichts des dringenden Bedarfs nach einem besseren Tuberkulose-Impfstoff, zeigt es außerdem, was die Grundlagenforschung und der gezielte Transfer ihrer Ergebnisse in die Anwendung für unsere Gesundheit und die Gesundheitssysteme weltweit leisten können.”

    Bei der Entwicklung von Impfstoff-Projekten arbeitet VPM eng mit verschiedenen Partnern zusammen. Kürzlich ist das Unternehmen eine Kooperation mit der Südafrikanischen Tuberkulose-Impfstoff Initiative (South African Tuberculosis Vaccine Initiative, SATVI) eingegangen.

    “Tuberkulose trifft die meisten Menschen in der Blüte ihres Lebens. Damit zerstört sie Familien, Bildung, die Produktivität und gesamte Sozialstruktur unserer Gesellschaft. Der neue Impfstoff von VPM könnte es erstmals ermöglichen, die weltweite Ausbreitung von Tuberkulose in den Griff zu bekommen und Millionen von Leben zu retten”, kommentiert Prof. Greg Hussey, Direktor von SATVI. “Wir freuen uns, mit VPM zusammen zu arbeiten und dazu beizutragen, dass der neue Impfstoff so bald wie möglich zur Verfügung steht.”

    Vertreter von SATVI und der Europäischen Tuberkulose-Impfstoff Initiative (European TuBerculosis Vaccine Initiative, TBVI) werden auch an der kommenden Konferenz teilnehmen. Weitere Referenten kommen von führenden Forschungseinrichtungen, Kliniken, biopharmazeutischen Unternehmen, Kanzleien, Investoren und Zulassungsbehörden.

    “Mit den VPM-Impfstofftagen möchten wir einen internationalen und interdisziplinären Dialog anregen, um neue Ideen sowohl zur generellen Verbesserung der translationalen Entwicklung, als auch zur Fortentwicklung unseres Tuberkulose-Impfstoffes zu gewinnen“, so Dr. Leander Grode, Direktor bei VPM und Miterfinder von VPM1002.

    Für weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an:

    Inge Jacobi
    Tel +49 (0) 511 1699080
    Fax +49 (0) 511 169908-29
    jacobi(at)vakzine-manager.de
    Vakzine Projekt Management GmbH

    Über die Vakzine Projekt Management GmbH

    VPM wurde 2002 als Öffentlich-Private Partnerschaft vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet. Ziel des Unternehmens ist, aussichtsreiche Impfstoffprojekte aus der öffentlichen Forschung zu identifizieren und aufzunehmen, um sie in die medizinische Anwendung zu überführen. Seit seiner Gründung hat VPM deutschlandweit 150 akademische Projekte evaluiert, vier besonders aussichtsreiche davon einlizenziert und zwei von diesen bereits bis in klinische Studien voran gebracht.

     

    Nächste Runde im BMBF-Wettbewerb: Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig wird weiter entwickelt

    27.05.2009 – Berlin / Hannover

    Die Entscheidung im Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist gefallen – Hannover-Braunschweig gehört leider nicht zu den Siegerregionen.

    Die Gewinner der zweiten Phase des BMBF-Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" wurden durch Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 27. Mai auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress in Berlin bekannt gegeben. Die Regionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb wurden von der 14-köpfigen Jury als Sieger ausgewählt. Die beiden Regionen erhalten für die Realisierung ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die nächsten vier Jahre insgesamt bis zu 15 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dazu kommt derselbe Betrag von Partnern aus den beiden Regionen.

    Gleichzeitig gab Ministerin Schavan bekannt, dass der Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird noch in diesem Jahr in eine neue Runde gehen werde, um das in Deutschland vorhandene beachtliche Potenzial weiter zu bündeln. Die Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig verbleibt wie 17 andere für die zweite Wettbewerbsrunde qualifizierte Regionen im Wettbewerb und erhält die Möglichkeit, sich im Jahr 2010 mit einem überarbeiteten Konzept um bis zu drei weitere Siegerplätze zu bewerben.

    „Wir gratulieren den Siegerregionen für ihren Erfolg. Die Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig wird sich dem Wettbewerb auch in der nächsten Phase stellen“, sagt Prof. Dr. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule, stellvertretender Vorstandssprecher des Zentrums für biomedizinische Technik und Innovation (BiomeTI) e. V. und Sprecher der Gesundheitsregion. Mit der Konstituierung der Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig sei ein richtiger Weg eingeschlagen worden, der nun konsequent weiterverfolgt werde. Die Innovationsfähigkeit der Region im Gesundheitswesen könne durch die Einbindung zahlreicher neuer Partner von Kliniken, Kostenträgern und niedergelassenen Ärzten über die bereits ausgewiesene Exzellenz an Hochschulen und Forschungseinrichtungen hinaus nachhaltig gestärkt werden. Die Förderung einer weiteren Wettbewerbsrunde durch das BMBF gebe der Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig, ihre inhaltliche Ausrichtung und organisatorische Struktur weiter zu festigen.

    Die Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig hatte sich mit einem Regionalen Entwicklungskonzept mit dem Titel "Innovationen, die wirken: Netzwerk für Transplantations- und Implantatemedizin in der Gesundheitsregion Hannover-Braunschweig (RegiomeTI)" beworben.

    Das Konzept war in der zweiten Phase des Wettbewerbs war zwischen August 2008 und März 2009 unter der Federführung des Zentrums für biomedizinische Technik und Innovation (BiomeTI) e. V. und unter Beteiligung von mehr als 80 regionalen Partnern der Gesundheitswirtschaft entstanden. Die Erstellung war durch das BMBF und die hannoverimpuls GmbH, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft von Stadt und Region Hannover, unterstützt worden.

    Das Leitbild der Gesundheitsregion verfolgt die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch systematische Entwicklung von Innovationen entlang der gesamten Innovationskette von der Grundlagenforschung über den Transfer, die klinische Studie, die Anwendung in der Praxis bis hin zur Versorgungsforschung. Im Mittelpunkt stehen bedarfsorientierte statt technologieorientierte Innovationen, die unter Einbeziehung aller Akteure im Gesundheitswesen realisiert werden. Schwerpunkt ist die Transplantations- und Implantatemedizin, in der die Region eine internationale Spitzenstellung einnimmt und die den steigenden medizinischen Bedarf angesichts des demographischen Wandels repräsentiert. Für diese Bereiche wird sie ein vernetztes, sektorenübergreifendes System der Langzeitbeobachtung von Versorgungsfällen etablieren, in dem alle Erfolgsfaktoren für qualitätsoptimierte Versorgung erfasst und beurteilt werden können.

    Ziel ist die verbesserte Versorgung der Patienten der Region mit Implantaten und Transplantaten durch bedarfsgerechte, technisch machbare und ökonomisch sinnvolle Innovationen. Gleichzeitig sollen die Leistungen der Gesundheitsregion als Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung durch Firmenansiedlungen und -ausgründungen in Wert gesetzt werden.