2. AMI-4Europe Konferenz in Hannover

Am 28. Und 29. September 2012 findet die 2. AMI-4Europe Konferenz in Hannover statt.

Dieses 2-tägige Event des AMI-4Europe EU-Projektes richtet sich an Experten aus den folgenden Bereichen: Forschung/Entwicklung/Produktion bildgebender Geräte oder Zubehör (auch Zulieferer), Klinik, Bildbearbeitung, Datenverarbeitung, eHealth, Nanomedizin und Biotechnologie mit Interesse an Bildgebung sowie alle Interessierten.

Es werden momentan international anerkannte Experten als Referenten und Chairs eingeladen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze folgen.

Advanced Medical Imaging Workshops at the Biotechnica in Hannover

BiomeTI held a workshop on Advanced Medical Imaging at the last day of Europe´s biggest fair for Biotechnology the Biotechnica (13/10/2011) focusing on the topics: “Personalized Medicine through Image-guided therapy and theranostics” and “Biophotonics and nanoscale optical Imaging”.
BiomeTI organized this event together with its partners the Theo Förster Institute, the Biotechnica and Photonic Net.
National and international speakers reported about current innovations in the Medical Imaging field. Nearly 50 participants listened to the interesting talks, presentations and discussions.

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Next Generation of Medical Imaging at the BIOTECHNICA 2011

At the last day of Europe´s biggest Biotechnology fair - BIOTECHNICA in Hannover a step to the next generation of Medical Imaging will be made.

In cooperation with the Theo Förster institute of the university of Goettingen, BIOTECHNICA and PhotonicNet, BiomeTI is presenting the next workshop on Medical Imaging out of the AMI-4Europe project.
The focus areas are „Personalized Medicine through Image-guided therapy and Theranostics“ and „Biophotonics and Nanoscale Optical Imaging“.

This event includes the continuation in the event series „Biotech meets Optic“ of PhotonicNet and BioRegioN.

Venue:
Deutsche Messe AG, Fair grounds, 30521 Hannover,
Convention Center, Saal Heidelberg (basement)

The event flyer including more details you will find here.

Limited number of participants

 

AMI-4 Europe
ADVANCED, CROSS-DISCIPLINARY [&] INTEGRATED MEDICAL IMAGING FOR ALL EUROPEANS THROUGH A NETWORK OF REGIONAL CLUSTERS AND DEVELOPMENT STRATEGIES

AMI-4EUROPE is the European project that will bring together all relevant stakeholders to coordinate, integrate and set up a newly defined EU-based value chain on Advanced, Cross-Disciplinary [&] Integrated Medical Imaging.

The project addresses policy makers, policy drivers, researchers, large, medium and small-sized companies, as well as physicians, wishing to contribute to the definition of “next generation” Medical Imaging by integrating nanomedicine, pharmaceutical and biotechnology for healthcare and ICT.

AMI-4EUROPE will implement the first European Platform for Medical Imaging to create a common ground to promote policies, technologies and research results.

 

 

03.08.2011

Workshop: Biophotonik & Optische Bildgebung im Nanobereich

Impulsvortrag von Prof. Heisterkamp und Teilnehmer des Workshops

Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen und welche Zukunftschancen bieten die Biophotonik und die optische Nano-Bildgebung?

Diese zentralen Fragen standen im Mittelpunkt des zweiten Workshops des Zentrums für biomedizinische Technik und Innovation e. V. (BiomeTI e. V.) in Zusammenarbeit mit der PhotonicNet GmbH am 28.07.2011 in den Räumlichkeiten des Laser Zentrums Hannover e. V. an dem knapp 20 Akteure aus der Wissenschaft und Wirtschaft teilgenommen haben. Der Workshop wurde im Rahmen des EU-Projektes AMI-4Europe (www.ami-4europe.eu) durchgeführt, in dem der BiomeTI e. V. zusammen mit weiteren 21 Partnern aus 6 EU-Partnerländern eine gemeinsame Wissensbasis und Kompetenzanalyse in der medizinischen Bildgebung aufbauen will.

Auf der ganztätigen Veranstaltung wurden zu Beginn vier Impulsvorträge zu den Themengebieten Biophotonik und Nano-Bildgebung präsentiert. Herr Prof. Dr. Alexander Heisterkamp (Laser Zentrum Hannover e.V.) stellte eine hochauflösende Bildgebung makroskopischer Objekte mittels laseroptischer Verfahren vor. Herr Dr. Alexander Egner vom Laser Laboratorium Göttingen e.V. berichtete zu aktuellen Aktivitäten in der optischen Nanoskopie. Im Anschluss folgten zwei Vorträge aus der Wirtschaft. Herr Christian Wiest, Geschäftsführer der iTheraMedical GmbH, präsentierte deren MSOT-Technologie (Multi-Spectral Optoacoustic Tomography). Das Verfahren basiert auf der Detektion des akustischen Signals, welches durch die Wechselwirkung von Photonen mit Gewebe hervorgerufen wird. Die Imaging-Technologie ermöglicht eine hochauflösende Bildgebung, so dass Informationen über physiologische Prozesse im Gewebe, in vivo und auf molekularer und zellulärer Ebene erhalten werden. Im abschließenden Vortrag erläuterte Herr Dr. Fabian Will von der Rowiak GmbH, die Laser Mikrotomie und Laser Nanodissektion biologischer Proben.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmer aktiv in den Workshop eingebunden. Dazu wurden Sie in zwei Tischgruppen aufgeteilt, um sich Fragen zur Biophotonik und Nano-Bildgebung zu stellen. Bei diesem ca. 60-minütigen Workshop-Abschnitt sollten derzeitige Probleme, zukünftige Chancen, Lösungsansätze und Strategien zur Umsetzung mit den Teilnehmern aufgedeckt werden.

Im abschließenden Teil des Workshops wurden die Ergebnisse zusammengefasst, ausgewertet und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert. Der hohe Grad des interdisziplinären Charakters der Biophotonik ist hierbei sehr deutlich geworden. Ein regelmäßiger und kommunikativer Austausch zwischen Physikern, Medizinern und Ingenieuren wurde von den Teilnehmern zur Förderung des Innovationsprozesses in der Biophotonik gewünscht. Als ein Ansatz, um die Akteure der Fachbereiche besser zusammenzubringen, wurde mehrfach der Wunsch geäußert, dass die Mitarbeiter der Fachbereiche unter einem Dach an Innovationen in der Biophotonik gemeinsam forschen.

Mit diesen Grundlagen könnten dann auch die geäußerten Chancen für die Zukunft der Biophotonik und Nano-Bildgebung erreicht werden. Vielfach sehen die Teilnehmer des Workshops in der Kombination der Biophotonik mit anderen Bildgebungstechnologien eine Möglichkeit makroskopische mit mikro- und nanoskopische Bildauflösungen in einem modular aufgebauten System zu vereinen, wobei eine dreidimensionale hochauflösende Bildgebung von ganzen Organen und die Echtzeitbildanalyse darstellbar sein sollen. Für diese visionären Fernziele sind jedoch noch viele Hürden und Entwicklungsschritte gemeinsam zu nehmen.

Der Workshop hat einen ersten Grundstein gelegt, um die Herausforderungen und Zukunftschancen aufzudecken. Die Ergebnisse sollen auch zur inhaltlichen Vorbereitung des nächsten Workshops zur medizinischen Bildgebung am 13.10.2011 im Rahmen der BIOTECHNICA eingebracht werden.

Wie sieht die medizinische Bildgebung der nächsten Generation aus und was verbirgt sich hinter dem Begriff Theragnostik?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden hat der BiomeTi e.V. am 28.03.2011 in Kooperation mit der NBank Hannover den ersten Workshop des AMI-4Europe Projektes veranstaltet. Der Workshop fand in Kombination mit einer „Company Mission“ von enterprise europe network mit italienischer und deutscher Beteiligung statt.

Thema der Veranstaltung war: „Medical Imaging from Diagnosis to Theranostics“. Die Komplexität dieses Themas und die vielfältigen Möglichkeiten der Kombination von Technologien für neue Bildgebungsverfahren in der Medizin wurden auf dem ersten Workshop dieser Reihe mit hochkarätigen Experten intensiv diskutiert.

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Großes Verdienstkreuz für den Physiker Prof. Herbert Welling

Physiker Herbert Welling hat als Laserpionier Maßstäbe gesetzt

Für seine besonderen Verdienste für die Wissenschaft und Forschung hat der emeritierte Physikprofessor Dr. Herbert Welling heute das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung hat dem Hannoveraner Niedersachsens Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka während einer Feierstunde im Gästehaus der Landesregierung überreicht.

„Ihr wissenschaftliches Leben und Wirken war und ist der Physik und insbesondere der Lasertechnologie gewidmet. Sie dürfen sich heute mit Recht als Pionier dieser Technik feiern lassen. Vor allem der Erfolg der heutigen Leibniz Universität Hannover in der Laser- und Quantenphysik basiert in erheblichem Maße auf Ihrem Wirken“, sagte Wanka.

Die Pressemitteilung Nr. 15/11 (14.02.2011) des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur lesen Sie hier.

Deutscher Innovationspreis Medizin 2011 i.H.v. EUR 100.000

Die Herbert-Worch-Stiftung schreibt 2011 erneut den Deutschen Innovationspreis Medizin aus. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung vorbildliche Wissen­schaftler für hervorragende medizinische Forschungsergebnisse und den erfolgreichen Transfer und die Nutzung in der medizinischen Praxis aus. Zudem wird die Öffentlichkeit über die Leistungsfähigkeit der deutschen medizinischen Forschung und den Zusammenhang zwischen Grundlagen­forschung und medizinischer Innovation informiert. Der Deutsche Innovationspreis Medizin 2009 ging an Professor Dr. Ulrich Speck, Professor für Experimentelle Radiologie am Institut für Radiologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für die Entwicklung des medikamenten-beschichteten Ballonkatheters.

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Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens

„Professor Heinz Haferkamp hat
die Wissenschaft im Land geprägt“


HANNOVER. Nahezu 700 Publikationen, 69 Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Spitzeneinrichtungen und vor allem die Mitgründung von hochkarätigen Forschungseinrichtungen verdeutlichen das überragende Engagement von Professor Heinz Haferkamp für die Wissenschaft. Für sein Lebenswerk hat der 77-jährige Professor der Leibniz Universität Hannover am heutigen Montag das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens erhalten. Im Namen des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister händigte Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka Haferkamp die hohe Landesauszeichnung im Laser Zentrum Hannover aus.

„Professor Haferkamp hat nicht nur frühzeitig Trends in der Wissenschaft und Technologie erkannt, er hat auch erfolgreiche Strategien entwickelt, diese in konkrete Forschungsprojekte umzusetzen. Er hat den Universitätsstandort Hannover und den Wissenschaftsstandort Niedersachsen durch sein Wirken bis weit in seinen Ruhestand geprägt“, sagte Wanka in ihrer Laudatio. So gründete der Werkstoffkundler Haferkamp mit den Professoren Hans Kurt Tönshoff und Herbert Welling 1986 das Laser Zentrum Hannover. Unterstützt wurden sie dabei vom Land Niedersachsen. Heute gehört das Zentrum zu den führenden Instituten in Europa, beschäftigt rund 200 Wissenschaftler und verfügt über ein Drittmittelaufkommen von fast 20 Millionen Euro im Jahr. Im Jahr 1996 initiierte Professor Haferkamp dann das Unterwassertechnikum, das er in Garbsen baute, und betrieb dort Forschung auf dem Gebiet der Unterwassertechnik und speziell der Handhabungstechnik unter Wasser zum Rückbau kerntechnischer Anlagen.
Ebenfalls mit Kollegen plante und realisierte er das Produktionstechnische Zentrum der Leibniz Universität Hannover in Garbsen, in dem heute sechs Institute des Maschinenbaus unter einem Dach vereint sind. Garbsen wurde dadurch zur Universitätsstadt und verlieh dafür Haferkamp die Ehrenbürgerwürde.

Auch in seinem Ruhestand hat sich Haferkamp in den vergangenen neun Jahren für das Laser Zentrum engagiert und die Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover mit vorangetrieben. Das Gewinnen guter Nachwuchswissenschaftler, die Identifizierung innovativer Forschungsthemen sowie die Vernetzung mit Kollegen aus der Wissenschaft, mit Unternehmen, Verbänden und der Politik kennzeichnen sein erfolgreiches Wirken.

Haferkamp lebt seit 1954 in der Region Hannover. Der gebürtige Duisburger studierte Maschinenbau an der damaligen TU Hannover, wo er anschließend auch habilitierte. Berufliche Stationen waren die Salzgitter AG und die Leibniz Universität, an der er 1972 zum außerplanmäßigen Professor und 1981 zum C4-Professor ernannt wurde. Unter anderem war er Mitglied mehrerer Berufungsausschüsse der Deutschen Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt, Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie Vorsitzender des Technologiebeirates Niedersachsen. Er ist bereits Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik.

Pressemitteilung 92/10 des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur

BiomeTI an EU-Projekt zur Förderung Medizinischer Bildgebung beteiligt

Seit Anfang Oktober befasst sich ein Verbund von 22 Partnern aus 6 EU-Mitgliedsstaaten mit der Schaffung einer gemeinsamen Wissensbasis und dem koordinierten Erfahrungsaustausch zu neuen Verfahren der Medizinischen Bildgebung. Unter Leitung des  Hannoveraner Zentrums für biomedizinische Technik und Innovation e. V. (BiomeTI) ist die Erfassung laufender Forschungsaktivitäten und eine genaue Analyse bestehender Kompetenzen ein zentraler Baustein im Projekt AMI-4Europe.

Dank Medizinischer Bildgebung ist es möglich, Krankheiten sehr viel früher und genauer zu diagnostizieren. Aktuelle Studien belegen, dass infolge der exakten Einblicke, die bildgebende Verfahren gewähren, heutzutage schwerwiegende  Komplikationen rechtzeitig vermieden und deutlich mehr Leben gerettet werden können. Dabei sind die Möglichkeiten medizinischer Bildgebung bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Insbesondere der interdisziplinäre Austausch mit Gebieten wie die Nanomedizin, Pharmakologie, Biotechnologie bis hin zu den Informations- und Kommunikationstechnologien birgt ein enormes Innovationspotential.
Doch die unübersichtlichen Infrastrukturen im Gesundheitssektor machen eine Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen sehr schwierig. Außerdem fehlen öffentlich zugängliche, globale Informationen zur Situation der Medizinischen Bildgebung auf europäischer Ebene. Hier setzt das Verbundprojekt Advanced, Cross-Disciplinary & Integrated Medical Imaging for all EUropeans through a Network of Regional Clusters and DevelOPment StratEgies, kurz AMI-4Europe an: Mit einem länderübergreifenden Netzwerk aus Forschungs- und Entwicklungsclustern sowie mit der Erarbeitung einer Roadmap für gezielte Entwicklungsstrategien sollen Wachstum und Konkurrenzfähigkeit des europäischen Marktes für moderne BIldgebung gesichert werden.

Zentrale Aufgabe der Gruppe unter der Leitung von BiomeTi e.V. ist eine umfassende Analyse der gesamten Wertschöpfungskette Medizinischer Bildgebung in Europa. Dazu Gerrit Hohenhoff, Geschäftsführer von BiomeTI e.V.: „Kernpunkte unserer Arbeit sind neben der Erfassung des IST-Zustands zentrale Markttrends, neue Technologien, die sich förderlich für die Bildgebung auswirken könnten oder auch mögliche Effekte von Konkurrenzsituationen zwischen den verschiedenen Interessensgruppen herauszuarbeiten.  Darüber hinaus planen wir die Entwicklung eines wirtschaftsstatistischen Modells über die Auswirkungen demografischer Trends auf den Markt für Medizinische Bildgebung.“  Außer den globalen Zielen, sieht der Diplom Ingenieur auch positive regionale Effekte von AMI-4Europe, so für die als ‚BioRegioN‘ bekannte Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen.

Bis Ende 2013 stehen BiomeTI e.V. für seine Aufgaben 330.000 Euro aus dem Gesamtetat von AMI-4Europe zur Verfügung, das mit Mitteln des Themenbereichs „Wissensregionen“ im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert wird. Neben der niedersächsischen Investitions- und Förderbank NBank und BiomeTI e.V. sind Partner aus Spanien, Italien, Ungarn, Rumänien und Bosnien-Herzegowina an dem Verbundprojekt beteiligt.

BiomeTI mit neuem Gesicht

Seit dem 01.10.2010 präsentiert sich BiomeTI e.V. mit einer neuen Personalzusammensetzung. Bis August diesen Jahres wurde mit Dr. Daniel Riester und Dr.-Ing. Ramin Sattari ein neues Team aufgebaut. Zum 30.09.2010 verließ der ehemalige Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ansgar Rudolph den BiomeTI e.V. Mit Dipl.-Ing. Gerrit Hohenhoff, M.Sc. konnte jedoch schnell ein kompetenter Nachfolger gefunden werden (Bild).

Herr Hohenhoff kann auf dem Gebiet der grundlagenorientierten Biomedizintechnikforschung auf ein gut ausgebautes Netzwerk zurückgreifen. Nach seinem Diplom in Maschinenbau war Herr Hohenhoff über dreieinhalb Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) tätig und bearbeitete dort primär Projekte aus dem Bereich der Biomedizintechnik. Parallel zu seiner Arbeit am LZH erlangte er als erster Absolvent den Master of Science in Biomedizintechnik an der Leibniz Universität Hannover (LUH). Zum 01.01.2007 trat Herr Hohenhoff die Stelle des Geschäftsführers am Zentrum für Biomedizintechnik (zbm) an der Leibniz Universität Hannover an. Parallel dazu übernahm er in Personalunion die Geschäftsführung des Sonderforschungsbereichs SFB 599 „Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen“ (Sprecher: Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz) und des transregionalen Sonderforschungsbereichs SFB/TR 37 „Mikro- und Nanosysteme in der Medizin – Rekonstruktion biologischer Funktionen“ (Sprecher: Prof. Dr. med. Axel Haverich) sowie die Geschäftsführung der Untergruppierung Biotechnical Section des Exzellenzclusters REBIRTH (Sprecher Biotechnical Section: Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Ertmer).

 „Ich freue mich, dass ich jetzt mein in der Forschung in der Biomedizintechnik erlangtes Netzwerk an meiner neuen Stelle weiter ausbauen und nutzen kann, um das Land Niedersachen als Wirtschaftsstandort auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft zu stärken.“ so Dipl.-Ing. Gerrit Hohenhoff, M.Sc., der zudem über die SFBs gute Kontakte zur TU Braunschweig, zum HZI in Braunschweig, zur RWTH Aachen und zur Uni-Rostock unterhält.

Bereits vom zbm aus hat Herr Hohenhoff die Bewerbung des BiomeTI e.V. um die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen als Kooperationspartner unterstützt, und war damit von Anfang an in die Initiative eingebunden.

Mit der erfolgreichen Beantragung des EU-Projekts AMI-4-Europe, das zum 1. Oktober gestartet ist und sich mit Bildgebungstechnik beschäftigt, hat der BiomeTI e.V. erneut seine Kompetenz unter Beweis gestellt. Die Bearbeitung dieses EU-Projekts ermöglicht somit die Verknüpfung Niedersachsens über BioRegioN mit Netzwerken auf europäischer Ebene.

Das Wirtschaftsministerium begrüßt, dass sich der Wechsel in der Geschäftsstelle nahtlos vollzieht. Mit Herrn Hohenhoff konnte eine kompetente Persönlichkeit für die BioRegioN gewonnen werden, um die bisherige Arbeit erfolgreich fortzuführen.

BiomeTI e. V. übernimmt Management der Geschäftsstelle für die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen

HANNOVER. BiomeTI e. V. wird ab dem 1. Januar 2010 das Management der Geschäftsstelle für die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen – bekannt als BioRegioN – übernehmen. Mit seinem Angebot konnte sich BiomeTI e. V. in einer europaweiten Ausschreibung gegen mehrere namhafte Mitbewerber durchsetzen. Der Vertrag mit dem Land Niedersachsen gilt zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren bis zum 31.12.2012. Die Projektleitung wird Herr Dipl.-Ing. Ansgar Rudolph übernehmen.

Die Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen ist Teil der Arbeit für Wachstum und Beschäftigung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung und Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen im internationalen Wettbewerb. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen bei ihren Innovationsprozessen unterstützt und bei der Anpassung an neue Herausforderungen aktiv begleitet werden.

Die Übernahme der Geschäftsstelle der Landesinitiative Gesundheitswirtschaft – Life Sciences Niedersachsen ist ein großer Erfolg für BiomeTI e. V. und seinen Ansatz, im Verbund mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Prozesse und Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette der biomedizinischen und medizintechnischen Innovation zu steuern.

Allen, die BiomeTI e. V. auf diesem Weg und bei der Erstellung des Angebots unterstützt haben, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich Dank gesagt.

Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:

www.mw.niedersachsen.de/master/C60546190_N1080740_L20_D0_I712.html