SFB/Transregio 37: Mikro- und Nanosysteme in der Medizin - Rekonstruktion biologischer Funktionen

Sprecher: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Haverich, Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG), Medizinische Hochschule Hannover

 

Ziel dieses Sonderforschungsbereiches ist es, durch transdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Wissenschaftsgebiete Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie Human- und Veterinärmedizin neue, innovative Mikro- und Nanosysteme in der Medizin zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Rekonstruktion biologischer Körperfunktionen.

Mittel- und langfristig sollen sich dadurch Perspektiven in der Einführung neuer Technologien in die Implantattechnologie, in der Kombination von etablierten Techniken (z.B. Stent-Technologie) mit innovativen Ansätzen aus Medizin, Biologie und Technik und in der Erschließung neuer Anwendungsgebiete über die genannten Themen hinaus ergeben.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.tr37.de.

 

 

SFB 599: Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen

Sprecher: Professor Dr. med. Th. Lenarz, Hals-Nasen-Ohrenklinik + Poliklinik, Medizinische Hochschule Hannover

 

Der SFB 599, Kurztitel Biomedizintechnik, ist eine interdisziplinäre Gemeinschaftseinrichtung der Medizinischen Hochschule Hannover, der Leibniz-Universität Hannover und der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Laserzentrum Hannover, der Technischen Universität Braunschweig sowie dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Er bearbeitet Grundlagen der Entwicklung und Herstellung von zukunftsfähigen medizinischen Implantaten zum Wohl der Patienten unter Beachtung gesundheitsökonomischer Aspekte.

Ziel ist die Wiederherstellung von Organfunktionen durch resorbierbare und permanente Implantate aus Werkstoffen, die durch Innovationen in der Herstellung, der physikalischen Bearbeitung, der chemischen Beschichtung mit Polymeren und der Ankopplung von Wirkstoffen (Funktionalisierung), der extrakorporalen Zellbesiedlung (Biologisierung) sowie Simulation und Prüfung an das klinische Einsatzgebiet optimal angepasst werden.

Der SFB stellt eine in Deutschland einmalige innovative Form des interinstitutionellen und transdisziplinären Ineinandergreifens von Materialwissenschaften, Medizin, Tiermedizin und Zellbiologie dar, um so die Grundlagen für ein breites und innovatives Wissenschaftsgebiet, hier der Implantatmaterialien, zu schaffen.

Weitere Information finden Sie im Internet unter www.mhh-hno.de/sfb599/.